Tapete – effektvolle Akzente setzen mit Tapeten

Das Angebot schöner Tapeten ist nahezu unbegrenzt, da fällt die Entscheidung oft schwer. Gerade für Ungeübte stellt sich zudem die Frage nach der richtigen Tapeziertechnik - und ist das Kleben von angesagten Mustertapeten nicht viel zu kompliziert? Keinesfalls! Erfahren Sie in diesem Ratgeber alles Wissenswerte rund ums Tapezieren und wie Sie mit Tapeten effektvolle Akzente setzen.

Tapeten: individuelle Akzente für jeden Raum

Verwandeln Sie Ihr Schlafzimmer in eine barocke Königssuite oder erschaffen Sie sich eine purpurne Oase der Ruhe. Erlangen Sie im Homeoffice beim Blick auf die Wand mit schiefergrauen Strukturen neue Inspiration oder entspannen Sie im Wohnzimmer vor modern interpretierten Retro-Ornamenten. Ob edle Vliestapete, unifarbene Papiertapete oder eindrucksvolle Mustertapete – lassen Sie Ihrer Fantasie hinsichtlich der Wandgestaltung freien Lauf. Mit wenig Renovierungsaufwand erlangt jeder Raum eine individuelle Note. Während das Tapezieren einer einzelnen Wand Akzente setzt, verändert großflächiges Anbringen die Wirkung des gesamten Zimmers. Eine schrittweise Anleitung zum richtigen Tapezieren bringt Sie Ihrem Wohntraum sogleich näher:

Tapezieren: Ausmessen und zuschneiden

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Gewusst wie ist das Tapezieren selbst für Laien schnell erlernt, sodass auch ohne handwerkliche Vorkenntnisse beachtliche Akzente zur Raumgestaltung erzielt werden können. Eine erfolgsversprechende Renovierung beginnt bereits bei der Vorbereitung. Entfernen Sie zunächst alle alten Tapetenreste von der Wand und bessern Sie kleine Löcher und Risse mit Spachtelmasse aus. Anschließend wird der Kleister nach Packungshinweis angerührt und die Tapete zugeschnitten. Für ungemusterte Tapeten gilt die Faustregel "Raumhöhe plus Verschnitt". Dazu messen Sie ausgehend vom Boden die höchste Stelle der Wand und kalkulieren pro Bahn zehn Zentimeter Verschnitt ein. Bei gemusterten Tapeten gilt es, zusätzlich den Rapport zu berücksichtigen. Diese Angabe zur Höhe des wiederkehrenden Musters findet sich im beigelegten Informationsblatt der Tapetenrolle. Verfügt die Tapete über einen ungeraden Ansatz mit versetztem Rapport, verändert sich auch der Zuschnitt bei jeder zweiten Bahn jeweils um die Hälfte. In diesem Fall sind die Bahnen 1, 3, 5 etc. identisch und auch die Folge 2, 4, 6 usw. weist das gleiche Muster auf. Für den Zuschnitt rollen Sie die Bahn mit der Rückseite nach oben auf dem Tapeziertisch aus und messen die errechnete Länge ab. An dieser Stelle die Tapete knicken oder markieren und mithilfe einer Tapezierschere zuschneiden.

Tapezieren: Einkleistern und Ankleben

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Anschließend die Tapete gleichmäßig einkleistern und die Enden oben zu zwei Dritteln und unten ein Drittel zur Mitte hin einschlagen. Streichen Sie dabei immer nur jene Anzahl an Bahnen ein, die Sie in der nächsten Viertelstunde verarbeiten. Achtung ist bei Vliestapeten geboten, denn hier wird der Kleister direkt auf die Wand aufgetragen. Zum Anbringen von Papiertapeten sollte der Untergrund jedoch eben und trocken sein. Beginnen Sie mit dem Tapezieren, indem Sie sich auf der Wand eine senkrechte Hilfslinie anzeichnen. Nun die oberen Drittel der ersten Tapete entfalten und diese mit einigen Zentimetern Überstand an der Decke ansetzen. Anschließend das untere Drittel der Bahn abziehen und gleichermaßen sorgfältig andrücken. Nachfolgend die Überstände an Decke und Boden entlang eines angehaltenen Tapezierspachtels mit dem Cuttermesser abschneiden. Auf Stoß bringen Sie die weitere Tapete an die Wand an und verleihen der Individualität Ihrer Raumgestaltung effektvolle Akzente.

Bildernachweis: © VRD, S.Kobold, slavun, Photographee.eu, Mihalis A., astragal – Fotolia.com

Tags: Raumwirkung
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