Bilder gekonnt in Szene setzen

Undekorierte Wände lassen einen Raum schnell langweilig aussehen. Eine interessante Bilderanordnung hingegen bringt Inspiration und Abwechslung in den Wohnbereich. Entdecken Sie unsere Tipps rund um das Thema Bilder, Fotos und Kunstdrucke, damit das Anordnen und Aufhängen zum Erfolg wird. Erfahren Sie, welche Rahmen Ihre Kunstwerke optimal zur Geltung bringen und wie die perfekte Hängung gelingt.

Passende Rahmen für die Bildergalerie

Ob Sie sich für eine einheitliche Bildergalerie entscheiden oder Ihre Kunstdrucke, Fotos und Gemälde hinsichtlich der Bildanordnung stilistisch mischen - die richtige Bildanordnung steht und fällt mit dem ausgewählten Rahmen. Dieser sollte sowohl das jeweilige Bildmotiv gekonnt in Szene setzen, als auch in der Gruppe harmonisch wirken. Neben den optischen Vorzügen schützt ein Bilderrahmen das Kunstwerk im Inneren vor Kratzern und Staub und kann ein Ausbleichen des Bildmotivs durch übermäßige Sonneneinstrahlung verhindern. Bilderrahmen zeigen sich in ihrer Materialbeschaffenheit, den Aufhängemöglichkeiten sowie den Formaten äußerst vielseitig. Ob günstig und farbig aus Kunststoff, leicht und modern aus Aluminium oder langlebig und hochwertig aus Holz - welches Modell darf es für Sie sein?

  • Rahmenloser Bilderhalter: Die preisgünstigste aller Rahmenvarianten besteht aus einer Rückwand und einer rahmenlosen Glasplatte. Mittels kleiner Metallspangen werden Foto oder Kunstdruck samt Passepartout zwischen die Platten geklemmt.
  • Wechselrahmen: Beliebt, weil preiswert und optisch ansprechend. In verschiedenen Farben erhältlich, ermöglicht dieses Modell dank leicht entfernbarer Rückwand einen raschen Bilderaustausch.
  • Collagerahmen: Ein Collagerahmen fasst mehrere kleine Rahmen in unterschiedlichen Formaten zu einer großen, zusammenhängenden Bildergalerie zusammen.
  • Leistenrahmen: Bestehend aus vier Profileisten, wird dieser Rahmen direkt vom Profi auf die erforderlichen (Spezial-)Maße des Kunstwerks angepasst.
  • Stilrahmen: Mit aufwendig verzierten Barockprofilen und einer schützenden Legierung versehen, werden hochwertige Stilrahmen in Form gegossen um hochwertige Gemälde einzurahmen.
  • Schattenfugenrahmen: aufgrund seiner nichtvorhandenen Rückwand der perfekte Bilderrahmen für Leinwände. Mit der Rückseite des Keilrahmens verschraubt, kommen hier auch die bemalten Seitenteile des Bildes zur Geltung.

Bildergalerien auf Augenhöhe

Ein Bild ohne Vorüberlegung an eine freie Stelle zu hängen, kann schnell unfreiwillig komisch wirken: Zu hoch angeordnet, erfolgt auf das interessierte Betrachten unweigerlich eine Genickstarre; hängt das Bild hingegen zu weit unten, nimmt niemand das Motiv ohne eine tiefe Verbeugung wahr. Sollte Ihnen der Kunstgenuss derlei Strapazen wert sein, dürfen Sie diesen Abschnitt getrost überlesen. Sofern Sie jedoch Wert darauf legen, mit Ihren Bildergalerien einen Wow-Effekt zu erzielen, sei Folgendes beachtet: Wichtig ist, dass die Position des Bildes dem jeweiligen Betrachtungswinkel entspricht. Dafür hängen Sie das Bild am besten in Augenhöhe an seinem neuen Ehrenplatz auf.

Bildanordnung der Bildergalerie

Damit Sie beim Aufhängen eine gute Orientierung haben, tragen Sie im Vorfeld alle Bilder, Fotos, Kunstwerke und Drucke zusammen, die auf der Wand platziert werden sollen. Fertig gerahmt arrangieren Sie diese zunächst auf dem Fußboden. So können Position und Anordnung noch beliebig oft verschoben und ausgetauscht werden, bevor es an die weitere Planung geht. Hierzu nehmen Sie sich einen großen Bogen Packpapier, auf das Sie die Maße sämtlicher Bilder übertragen. Ausgeschnitten und an die Wand gepinnt dienen die Papierschablonen als Vorlage für die spätere Bildergalerie. So sehen Sie auf einen Blick, ob Ihre Anordnung harmonisch wirkt und das gewünschte Ergebnis erzielt:

  • Geometrische Anordnung: Für zusammenhängende Bilderserien eignet sich die exakt geometrisch ausgerichtete Anordnung in identischen Rahmen besonders gut.
  • Reihenhängung: Bei dieser Art der Komposition gleichen große Bilder die kleineren aus, wobei sich alle an der Mittelachse orientieren, sodass trotz Größenunterschiede eine harmonische Reihe entsteht.
  • Petersburger- oder auch Salonhängung: Diese Anordnung steht für geordnetes Chaos, bedecken doch Bilder unterschiedlichster Formate und Rahmen einer Collage gleich dicht an dicht die Wand. Lediglich auf gleiche Rahmenabstände sollte geachtet werden.
  • Kantenhängung: Hier befinden sich entweder die Rahmenober- oder Unterkanten der Bildergalerien auf einer Linie und suggerieren Ordnung und Struktur.
  • Inside The Lines: Denken Sie sich eine imaginäre geometrische Form wie ein Dreieck oder einen Kreis und richten Sie die Bildanordnung an dieser Vorgabe aus.

Bildernachweis: © mtlapcevic - iStock.com

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